Mac-Konsole tunen
Es ist zwar nur eine kleine Anpassung, doch sie erleichtert einem das Leben in der Konsole merklich. Die Rede ist von selbst definierten Kommandos. Hilfreich ist hier zum Beispiel ein eigener Befehl, der einem ein Verzeichnis vernünftig mit allen wichtigen Informationen und versteckten Dateien in einer Liste anzeigt. Auch vertippe ich mich gerne beim Kommando cd.. Bemerkt? Es fehlt das Leerzeichen zwischen den zwei Punkten. Dies soll aber meine Konsole nun verstehen.
Um nun eigene Kommandos selbst zu definieren, bedient man sich dem Konsolen-Befehl alias new_command="command string". So kann z.B. ein Windows-User mit der Codezeile alias dir="ls -lah" den gewohnten “dir”-Befehl simulieren. Sollen solche Aliase persistent definiert werden, müssen diese Codezeilen entweder in der Datei .profile (im Benutzerverzeichnis, notfalls neu erstellen) oder in die Datei /etc/bashrc bzw. /etc/profile (Adminrechte benötigt) eingetragen werden. Eine Profile-Datei könnte nun folgendermaßen aussehen:
# --- my commands --- alias ll="ls -lhfG" alias la="ls -lahfG" alias dir="ls -lah" alias cd..="cd .."
Die genaue Beschreibung der Parameter des ls-Befehls kann man in den Man-Pages nachlesen. Hier sei nur soviel erwähnt, dass der Parameter “a” dafür sorge Trägt, dass auch versteckte Dateien aufgelistet werden. “G” bringt Farbe ins Spiel, “h” sorgt für eine lesbare Datei-Größenangabe und “l” erzeugt eine Listenausgabe.
Noch ein Tip:
Will man vom Finder aus die Konsole an der aktuellen Stelle öffnen, sollte man sich das kleine Tool >cdTo von Jay Tuley installieren.



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